08.04.2022

Tagung zum “NS-Opferbegriff” am 21. & 22.04.2022

Die Tagung wird live per Zoom übertragen, bitte wenden Sie sich für die Zugangsdaten per Mail an graeberfeldx@uni-tuebingen.de!

Weitere Informationen und Vorüberlegungen zur Tagung im  Call for Papers “NS-Opfer” – Probleme und Potenziale eines erinnerungspolitischen Grundbegriffs von Stefan Wannenwetsch.

Die Titel der einzelnen Beiträge, die Namen der Redner:innen und den Zeitplan entnehmen Sie bitte dem Tagungsplan (unten).


Donnerstag | 21.04.2022

Ankunft & Kaffee (12:30-13:30 Uhr)

Begrüßung und Einführung

  • 13:30-14:00 Uhr
    Benigna Schönhagen (Tübingen): Begrüßung und Einführung
  • 14:00-14:45 Uhr
    Henning Tümmers (Tübingen): Der Opferbegriff in den Diskussionen über Wiedergutmachung von NS- Unrecht

14:45-15:00 Uhr Kaffeepause

Panel 1 | NS-Opfer: Fallgeschichten | Moderation: Benigna Schönhagen

  • 15:00-15:45 Uhr
    Maximilian Buschmann/Axel Hüntelmann/Philipp Rauh (München): Zwischen Routinebetrieb, NS-“Euthanasie” und Vergangenheitspolitik – Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. Max-Planck- Gesellschaft
  • 15:45-16:30 Uhr
    Uwe Kaminsky (Berlin): “NS-Opfer” und Psychiatrie-Opfer in der dezentralen “Euthanasie” – Beispiele aus den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
  • 16:30-17:15 Uhr
    Hagen Markwardt (Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein): Differenzierung = Transformation? Opferkategorien im Gedenkbuch der NS-“Euthanasie”-Opfer in Sachsen

17:15-17:45 Uhr Kaffeepause

  • 17:45-18:30 Uhr
    Annette Eberle (München/Benediktbeuren): Der Opferbegriff als Kategorie für die Identifikation von Täterschaft. Der Fall Friedrich Goller – Erziehungsleiter in der NS-Zwangsfürsorge
  • 18:30-19:15 Uhr
    Hans-Joachim Lang (Tübingen): Grenzfälle? Todesurteile nach unpolitischen Gewalttaten. Anatomiepräparate aus drei Hinrichtungen 1936 (Stettin), 1942 (Stuttgart) und 1949 (Tübingen)

Freitag | 22.04.2022

Panel 2 | NS-Opfer als Analysebegriff | Moderation: Johannes Grossmann

  • 09:00-09:45 Uhr
    Katarzyna Woniak (Halle-Wittenberg): Ethik bei historischer Erforschung der NS-Opfer
  • 09:45-10:30 Uhr
    Nerijus Šepetys (Vilnius): “Die Opfer des Holocaust”: zu den Grundlagen des Problems der Sacrifizierung in geschichtlichen Deutungen der Massenvernichtung der Juden
  • 10:30-11:15 Uhr
    Stefan Wannenwetsch (Tübingen): “NS-Opfer”. Überlegungen zu einem schwierigen Analysebegriff

11:15-11:45 Uhr Kaffeepause

Panel 3 | NS-Opfer und Gedenkkultur | Moderation: Bernd Grewe

  • 11:45-12:30 Uhr
    Ulrike Schrader (Wuppertal): Die Liebe zum Opfer

12:30-13:30 Uhr Mittagspause

  • 13:30-14.15 Uhr
    Barbara Hutzelmann (München): Anwendung des NS-Opferbegriffs und Fragestellungen im Projekt “Erinnerungszeichen” in München
  • entfällt
    Gero Kopp (Bochum): “Opfergedenken” als Heldentat im Profifußball
  • 14:15-15:45 Uhr
    Abschlussdiskussion